Pflegekonzept A+S Häusliche Krankenpflege Mettmann GmbH

  1. Einleitung

Unser Pflegekonzept ist das Gesamtergebnis unserer Arbeit in der Pflege und entstand unter Mitwirkung aller Mitarbeiter. Jeder Mitarbeiter hat seine Berufserfahrung, seine Ausbildung und Arbeitseinstellung in dieses Konzept eingebracht. Unsere jahrelange Erfahrung im Umgang mit pflegebedürftigen Menschen, ihren individuellen Bedürfnissen und Wünschen sowie das Zusammenspiel mit pflegebedürftigen Menschen und deren Angehörigen ist bei der Umsetzung eingeflossen. Auf dieser Basis wurden die Arbeitsabläufe und Strukturen in diesem Konzept erarbeitet.

Der theoretische Teil unseres Konzeptes unterliegt den vom Gesetzgeber bestimmten Vorgaben und unseren eigenen Qualitätsansprüchen. Das alles zusammen ergibt unser Pflegekonzept, das Pflegepraxis und Pflegetheorie in Einklang bringt.

Unser Pflegekonzept ist der Grundstein unserer Arbeit und bietet einen Überblick über die Möglichkeiten von Betroffenen, so lange wie möglich im eigenen Umfeld verbleiben zu können.

  1. Unser Pflegeleitbild

Die Qualität unserer Arbeit wird entscheidend geprägt durch unsere persönliche Einstellung zu unserem Beruf und durch die uns gestellten Aufgaben. Für uns hat die ganzheitliche Pflege eine wichtige Bedeutung. Der Sinn unserer Arbeit ist es, Pflegebedürftigen den Wunsch zu erfüllen, in der eigenen Wohnung bleiben zu können. Bei der Pflege zuhause können wir alle persönlichen Rituale berücksichtigen.

Betroffene und die für sie wichtigen Bezugspersonen sollen in all ihren Fähigkeiten gefördert und unterstützt werden, damit ein Höchstmaß an Unabhängigkeit, Wohlbefinden und Lebensqualität erhalten werden kann. Dies beinhaltet jedoch auch, dass wir akzeptieren, dass Menschen aufgrund ihres hohen Alters oder ihrer Schwersterkrankung aktivierende Pflegemaßnahmen ablehnen.

Unser Verständnis von Pflege definiert sich in dem Gedanken, dass gemeinsam entwickelte Pflege- und Bewältigungsstrategien im Einklang mit der Lebens- und Beziehungswelt nicht nur den Krankheitsverlauf steuern und stabilisieren, sondern auch das körperliche und seelische Wohlbefinden des Pflegebedürftigen wiederherstellen können. Sofern fachlich vertretbar, berücksichtigen wir bei der gemeinsam erarbeiteten Pflegegestaltung alle Wünsche der Pflegebedürftigen und Angehörigen und legen sie im Pflegevertrag fest.

  1. Pflegemodelle

Roper et al. bringen pflegerische Bedürfnisse in Zusammenhang mit Lebensaktivitäten, die sie in ihrem Modell beschreiben. Die Realisierung der Lebensaktivitäten hat Einfluss auf Leben und Gesundheit. Leben und Gesundheit hängen aber auch davon ab, wie Menschen mit existenziellen Erfahrungen umgehen können.

Auf der Grundlage der theoretischen Konzeption wurde zu den Aktivitäten und existenziellen Erfahrungen des Lebens (AEDL) ein entsprechendes Strukturmodell entwickelt und konkretisiert. Als Aktivitäten und existenzielle Erfahrungen des Lebens wurden 13 Bereiche aufgenommen, die untereinander ohne hierarchische Struktur in Beziehung stehen. Die ersten 11 Bereiche orientieren sich in ihrer Begrifflichkeit an den Lebensaktivitäten von ROPER (1987). Die AEDL`s "Soziale Bereiche des Lebens sichern" (12) und "mit existenziellen Erfahrungen des Lebens umgehen" (13) wurden von Prof. Monika Krohwinkel in Deutschland entwickelt (1984, 1988).

Die AEDL "Soziale Bereiche des Lebens sichern" mit ihren Einzelpunkten wurde insbesondere im Hinblick auf die Vorbereitung der nachklinischen Situation von Pflegebedürftigen aufgenommen. Hierzu gehören auch die pflegerische Anleitung und Beratung der relevanten persönlichen Bezugspersonen, wie z.B. Angehörige oder Lebenspartner. Die AEDL "mit existentiellen Erfahrungen des Lebens umgehen" ist ebenfalls unterteilt.

Um eine sachgerechte und qualitativ gute Pflege zu gewährleisten, ist eine Orientierung an einem Pflegemodell erforderlich. Es ist die Grundlage allen pflegerischen Handelns. Unsere Wahl fiel auf das AEDL-Strukturmodell von Prof. Monika Krohwinkel.

Die Inhalte dieses Pflegemodells setzen sich aus fünf Modulen zusammen:

  • Rahmenmodell,
  • Pflegeprozessmodell,
  • AEDL-Strukturmodell,
  • Managementmodell,
  • Modell zum reflektierenden Erfahrungslernen.

SOFORTHILFE

Bei allen Themen rund um den Pflegedienst stehen wir Ihnen gerne mit all unserer Erfahrung zur Seite. Zögern Sie nicht, uns um Rat zu fragen, per E-Mail oder gerne auch telefonisch unter 02104 - 2079978. Während unserer Öffnungszeiten

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